Candida – tief in uns schlummert ein Pilz

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Viele Menschen schlagen sich mit diversen wiederkehrenden Symptomen wie zum Beispiel Allergien, Verdauungsbeschwerden, Rheuma, Migräne, Müdigkeit, Asthma und Arthritis herum. Es gibt viele Wege diese Symptome zu bekämpfen, aber was hilft wirklich?

Oft ist der Grund warum diese Krankheitsbilder immer wieder auftreten nicht ganz klar. Und deshalb führen auch die vielen Versuche etwas gegen die Symptome zu unternehmen nicht zum Ziel.

Ein Grund, der häufig unerkannt bleibt, ist eine mögliche Infektion mit dem Pilz Candida Albicans. Diese Infektion bleibt oft unerkannt und wird oft nicht diagnostiziert.

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Candida Albicans – ein glänzend weißer Pilz

Ist der Körper im Gleichgewicht, dann kann der Pilz, der meist auf den Schleimhäuten im Mund, Rachen und im Darm vorkommt, in unserem Körper leben ohne zum Krankheitsbild zu werden.

Wenn jedoch unser Immunsystem geschwächt ist und unser Körper im Ungleichgewicht ist, dann bedeutet das bei einem vorliegenden Pilzbefall, dass dieser sich frei ausbreiten kann. Der Candida Pilz gedeiht besonders gut in einem Körper, der aus der Balance geraten ist oder dessen Immunsystem geschwächt ist. Dann kann er sich uneingeschränkt in unserem System verteilen und entsprechende Symptome hervorrufen.

Der Name Candida Albicans bedeutet vom lateinischen übersetzt “glänzend Weiß”, denn auf der vom Pilz hervorgerufenen Rötung auf der Haut bildet sich häufig ein glänzend weißer Belag. Ob er nun als unangenehmer Scheidenpilz oder im Rachenraum zum Ausdruck kommt, der bevorzugte Ausbreitungsort der Infektionen sind generell Schleimhäute, also feuchte und warme Körperstellen.

Abhängig von der Körperstelle kann Candida unterschiedliche Infektionen verursachen.

Welche Symptome deuten auf einen Befall von Candida hin?

  • wiederkehrende Blähungen
  • wiederkehrende vaginale Pilz-Infektionen
  • Nahrungmittel-Unverträglichkeiten und -Allergien
  • wiederkehrende Blasenentzündungen
  • Müdigkeit
  • unstillbarer Hunger auf Zucker
  • Konzentrationsprobleme
  • Mundgeruch
  • trübe Sicht
  • Depressionen
  • Nebenhöhlen-Probleme
  • Schlaflosigkeit

Was sind die Auswirkungen eines Candida Befalls?

Natürlich sind die Symptome eines Candida Befalls an sich sehr unangenehm und sollten auf jeden Fall schon deshalb mit allen Mitteln eingeschränkt, bekämpft und präventiert werden. Jedoch hat Candida auch Auswirkungen, wo unsere visuelle Wahrnehmung nicht ausreicht.

Candida Infektionen können weitreichendere Folgen haben.

Ein geschwächtes Immunsystem ist nicht nur Grundlage für die Ausbreitung des Pilzes, es wird auch selbst vom Pilz weiter geschwächt. Eine Pilzinfektion kann unbehandelt also unseren Organismus stark beeinträchtigen und nachhaltig schwächen, was zu starken gesundheitlichen Auswirkungen führen kann.

Ein Candida Befall im Darm beispielsweise, kann oft unerkannt bleiben, da die Symptome meist nicht mit Candida in Verbindung gebracht werden. Da unser Immunsystem zu einem großen Teil in unserem Darm beheimatet ist, führt dies zu einer starken Schwächung unseres Abwehrsystems.

Darüber hinaus kann es zu Darmerkrankungen, wie beispielsweise Morbus Crohn oder Zöliakie kommen, da die Darmflora nachhaltig geschädigt wird.

Neben Asthma, Blähungen, Durchfall, Kopfschmerzen und Allergien kann eine Candida Infektion auch die Risiken von psychischen Krankheitsbildern wie Depressionen und Schizophrenie erhöhen.

Von daher gilt grundsätzlich: wenn Symptome einer Candida Infektion auftreten, auf keinen Fall unbehandelt lassen oder vernachlässigen.

Herkömmliche Anti – Candida Mittel

Herkömmliche Therapien, die Ihnen womöglich vom Arzt verschrieben werden, können den Körper mehr belasten als ihn von den Beschwerden von Candida zu entlasten. Die Liste unangenehmer Nebenwirkungen reicht vom Magen-Darm Bereich oder Hautausschlägen bis hin zur Schädigung der Leber. Außerdem wurde immer häufiger festgestellt, dass bestimmte Mittel nicht mehr ausreichend wirken.

Was also bleibt uns übrig um Candida auf den Grund zu gehen?

Einer Candida-Infektion auf natürliche Weise vorbeugen

Was als erstes geschehen sollte, ist das Absetzen oder das Verringern der Einnahme von Antibiotika oder anderen Medikamenten, die das Immunsystem unterdrücken.

Auch eine Ernährungsumstellung kann sehr hilfreich sein, da dadurch die Ausbreitung des Pilzes gehemmt wird. Vor allen Dingen der Verzicht auf Zucker ist hierbei zu erwähnen, da dieser den Pilz am stärksten vorantreibt. Generell lässt sich sagen, dass auf raffinierte und weiterverarbeitete Nahrungsmittel verzichtet werden sollte. Natürlich sind auch Nahrungsmittel, die Hefe (Hefepilz!) enthalten zu vermeiden, sowie Getränke, die zur Gärung gebracht wurden.

Eine überwiegend basische Ernährung ist hilfreich um den Organismus in sein natürliches Gleichgewicht zu bringen.

Jedoch genügt eine Ernährungsumstellung nicht aus um eine bereits bestehende Infektion mit dem Candida-Pilz in Schach zu halten.

Natürliche Antibiotika 
Herkömmliche Antibiotika sind im Falle von Candida nicht zu empfehlen. Jedoch gibt es auch Alternativen: Kolloidales Silber hat eine natürliche antibiotische Wirkung und wurde schon seit langem für unterschiedliche Krankheitsbilder als solches benutzt. Daneben wirkt auch das Teebaumöl und der Olivenblätterextrakt stark antibiotisch. Diese natürlichen Heilmittel können potentiell stark auf den Pilz einwirken, ohne dabei die Darmflora und das Immunsystem zu beeinträchtigen.

Darmsanierung
Zur Vorbeugung von Candida-Befall kann eine Darmsanierung sehr helfen. Es bietet sich an diese einmal im Jahr durchzuführen. Es gibt vielerlei Hilfsmittel eine Darmsanierung durchzuführen, unter anderem Inulin (Topinambur) und Zeolith.

Grapefruitkernextrakt
Grapefruitkernextrakt wirkt durch seine einzigartigen Eigenschaften hervorragend gegen Candida. Meist ist eine Candida-Infektion damit bereits beendet. Obendrein stärkt und schützt der Grapefruitkernextrakt den Körper in dem dieser ihn vor freien Radikalen schützt und die Nährstoffaufnahme der Zellen erhöht. Wichtig ist jedoch dabei, darauf zu achten, dass die Einnahme des Extraktes graduell erfolgt.

Teebaumöl
Auch Teebaumöl kann bei Candida Befall vor allem äußerlich angewendet werden. Besonders an Schleimhäuten unterstützt dieses Wunderöl den Pilz im Wachstum zu hemmen und langsam zu bekämpfen. Einfach entweder in Lösung mit Wasser oder als Teebaumcreme auftragen.

Knoblauch
Knoblauch hat sich seit jeher als Hausmittel gegen allerlei Beschwerden bewährt. Auch bei Candida kann diese Knolle helfen. Es empfiehlt sich generell regelmäßig Knoblauch zu essen. Am besten roh und frisch. Knoblauch wird auch in vielen natürlichen Anti-Candida Rezepturen beigegeben, wo er zusammen mit anderen Extrakten Wunder wirken kann.

Kokosöl
Das Kokosöl ist ein hervorragender Träger von Fettsäuren, die gegen Candida wirken können. Die Antifungal wirkende Caprylsäure und Laurinsäure bekämpfen den Pilz auf natürliche und schonende Weise. Ganz besonders wirkt das Kokosöl im Zusammenspiel mit Oregano-Öl.

Oregano-Öl
Oregano-Öl hat Inhaltsstoffe die ganz besonders gegen Candida Albicans helfen: Phenole.
Diese bekämpfen bakterielle Infektionen mit Erfolg und schränken das Wachstum des Pilzes starkt ein.

Es bietet sich an das Oregano-Öl zusammen mit weiteren Pflanzen-Extrakten als Kapsel einzunehmen, da es unverdünnt nicht zur internen Einnahme geeignet ist. Bei Oragano-Öl ist zu beachten, dass es den Stoff Carvacrol enthält. Dieser wirkt nicht nur gegen Candida, sondern geht auch gegen Darmparasiten und Bakterien an.

Niemblätter
Die Blätter des Niembaumes stimulieren das Immunsystem und stärken somit die körpereigene Kraft gegen den Pilz vorzugehen. Die Nutzung als Heilkraut kommt aus der ayurvedischen Medizin. Niembaumöl kann äußerlich angewendet werden, jedoch bietet sich auch an Niemblätterextrakt als Kapseln einzunehmen.

Olivenblatt Extrakt
Das Oleupein des Olivenblattes hat ebenfalls eine stark einschränkende Wirkung auf das Ausbreiten, des Pilzes. Dieser Wirkstoff ist ganz besonders im Extrakt des Olivenblattes enthalten. Dieser kann ebenfalls in Form von Kapseln eingenommen werden.

Fazit

Mit Candida ist nicht zu spaßen. Bei Candida Befall sollte man möglichst schnell natürliche Heilmittel zu Rate ziehen, da ansonsten dauerhafte Gesundheitsschäden zu befürchten sind.

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